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zahnarztberichtZähneknirschen und zuweilen knackende Kiefergelenke sorgen nicht nur für eine unschöne Geräuschentwicklung – sie können auch erste Anzeichen für eine Fehlstellung des Kiefers sein. Und diese sollte man, im wahrsten Sinne des Wortes, nicht auf die leichte Schulter nehmen. Der so genannte „falsche Biss” begünstigt dabei häufig chronische Folgeschäden wie Nacken – und Rückenverspannungen, Schlafstörungen, Tinnitus, Gelenk – und Wirbelsäulenprobleme sowie Migräne. Bis die Diagnose „Kiefergelenksyndrom” gestellt wird, vergehen bei vielen Patienten allerdings oft mehrere Jahre, in denen durch Schmerzmittel oder Physiotherapie nur Symptome bekämpft werden, aber die tatsächliche Ursache nicht beseitigt wird.

Wenn vom falschen Biss gesprochen wird, bedeutet dies nichts anderes, als dass der Unterkiefer in einer Fehlposition zum Oberkiefer steht. Verursacht z. B. durch mangelnden bzw. erhöhten Zahnkontakt, der durch falsch positionierten Zahnersatz oder alte Zahnfüllungen entstanden ist oder vielleicht durch einen länger zurückliegenden Unfall oder einfach durch eine Fehlstellung der Zähne, die nie behandelt wurde. Es gibt zahlreiche Gründe, die zu einem falschen Biss führen können. Wir kennen diese Situation z. B. auch bei Rückenschmerzen. Das Gehirn gibt uns automatisch die Botschaft, uns in anderer Form zu bewegen, so dass wir weniger Schmerzen verspüren (Schonhaltung). Bei einer Fehlposition des Gebisses sendet das Gehirn die Nachricht an die Kaumuskulatur fester zuzubeißen, die Fehlstellung somit auszugleichen. Das sogenannte Stresssicherungssystem des Menschen, welches im Falle des Kiefers von den Seitenzähnen ausgeht, wird eingeschaltet. Dies führt zu einer verstärkten Beanspruchung auf der einen und auch zu einer schwächeren Beanspruchung auf der anderen Seite des Kiefergelenks. Die Kiefermuskulatur wird ungleichmäßig belastet. Diese Fehlbelastung setzt sich im Körper weiter fort.

Eine Kettenreaktion beginnt und führt zu weiteren Schmerzen, die sich unweigerlich auf den ganzen Körper ausbreiten. Chronische Folgezustände wie Kopfschmerzen und Migräne, Nacken-, Arm-, Rücken- und Hüft-, Schulterbeschwerden, Halswirbelsäulen-Syndrom, Ohrgeräusche, Schwindel und natürlich Schmerzen in der Kaumuskulatur können daraus resultieren. Mit Hilfe eines elektronischen Vermessungssystem, dem DIR-System, ist es in der Zahnheilkunde gelungen, Störungen im Biss frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden. Es ermittelt computergestützt über eine elektronische Sensortechnik präzise und absolut schmerzfrei die optimale Bisslage des Patienten.

Wer also aus bisher ungeklärten Gründen mit den genannten Beschwerden zu kämpfen hat, der sollte sich über eine professionelle Diagnose Klarheit verschaffen. Denn ein frühzeitiger Befund und eine dementsprechende Therapie können eine lange Leidensgeschichte verhindern und die Lebensqualität wieder herstellen. Dr. Hellmeister hat spezielle Fortbildungen im Bereich der Funktionsdiagnostik und Funktionstherapie und ist zertifizierter DIR-Anwender und Referent auf diesem Gebiet im Schulungszentrum Fundamental in Essen.

Praxis für ganzheitliche Zahnheilkunde
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